Schule und Kindergarten

Das Wichtigste in Schule und im Kindergarten ist, dass die KindergärtnerInnen und LehrerInnen ausreichend über die Krankheit aufgeklärt sind. Am Besten sucht man das Gespräch mit den betroffenen Pädagogen und versorgt sie, wenn möglich mit Informationsmaterial, das sie sich in Ruhe durchlesen können. Um die Lehrer meines Sohnes zu informieren, habe ich eine Physiotherapeutin gebeten, bei der Lehrerkonferenz einen kurzen Vortrag über Kinderrheuma zu halten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, je besser die Kinder über die Krankheit ihres Mitschülers oder Kindergartenfreundes bescheid wissen, umso besser können sie auch damit umgehen.

Folgendes sollten Sie mit den Lehrern/Direktoren abklären:

  • Turnstunden, Werkstunden oder Zeichenstunden sollten wenn möglich am Anfang oder Ende des Schultages liegen, damit die Kinder diese Stunden für Therapie oder Arzttermine nutzen können.
  • Manche Kinder dürfen vom Arzt aus teilweise mitturnen, ich halte es aber trotzdem für sinnvoll, die Kinder vom Unterricht befreien zu lassen. Machen Sie sich mit der Schule aus, dass die Kinder je nach körperlicher Verfassung am Unterricht teilnehmen können, da es so für alle Beteiligten gerechter ist. Der Lehrer muß keine Note verschenken, der Betroffene fühlt sich bei einer schlechten Note nicht für etwas bestraft das er nicht ändern kann und die Mitschüler fühlen sich nicht ungerecht behandelt.